Mein Fachbeitrag zum 3. Projektmanagement Tag 2017

Mittwoch, 12. April 2017, 16:00 Uhr

Vergangene Woche wurde ich als Fachreferent zum 3. Projektmanagement Tag des Silicon Saxony e.V. eingeladen. Hier gebe ich Ihnen eine kleine Zusammenfassung, was ich zum Thema Fachkräftegewinnung der Generation Y beitragen konnte.   

Ein wichtiger Punkt auf der Agenda des Projektmanagement Tages 2017 war das Thema Projektmanager von morgen - die sogenannte „Generation Y und deren Herangehensweise bei der Jobsuche. Sehr gut! Das ist doch genau mein Thema, dachte ich mir als Frau Dietrich die Veranstaltungsorganisatorin den Empfehlungsbund nach Fachreferenten für den Projektmanagement Tag fragte

Unter meinem Titel Prioritäten der Generation Y bei der Arbeitsplatzsuche konnte ich noch einmal klar stellen, dass die Generation Y, sowie alle folgenden oder vorhergehenden Generationen keine besondere Gruppe von Menschen ist, denen man je nach Gusto soziale Eigenschaften zuschreiben könnte. Dafür gibt es einfach zu viele verschiedene Persönlichkeiten. Mit solch einer Herangehensweise ist Niemandem geholfen. Weder Sie noch irgendwer sonst möchte gern in Schubladen gesteckt werden.

Tatsache ist, Menschen haben zu unterschiedlichen Phasen in Ihrem Leben auch unterschiedliche Prioritäten. Und wir können ein recht gutes Bild darüber erhalten, welche Prioritäten am ehesten eine Person eines gewissen Alters bei der Jobsuche haben wird, wenn wir einerseits unseren Erfahrungen als Personalexperten vertrauen und anderseits unsere Erfahrungen mit statistischen Methoden untermauern. Daher wollte ich in meinem Fachvortrag anstelle von Mutmaßungen lieber Zahlen aus dem Bewerberrücklauf-Tool Kanaleo sprechen lassen

Ich denke ich konnte für mein Publikum ein brauchbares Bild der Generation Y vermitteln und gleichzeitig einen guten Überblick geben, welche Kanäle von der Bewerbergruppe Generation Y tatsächlich verwendet wird. Hierbei erstaunt mich ein Punkt immer wieder. Es gibt immer noch einige Arbeitgeber, die nicht so recht erkannt haben wie viele ihrer Stellenbesetzungen durch Freunden, Bekannten und Familie, sowie durch Tipps von anderen Personalern des Nachbarunternehmens gleich um die Ecke Zustande gekommen sind. Dabei zeigt meine Studie: Das ist der primäre Recruitingkanal! 

Liebe Personalverantwortliche, bitte nehmen Sie mein Ratschlag ernst: Insbesondere Arbeitgeber mit kleinem Personalmarketingbudget müssen genau darauf achten in welchen Kanal sie investieren. Wenn ich als Arbeitgeber nicht weiß, wen ich da eigentlich anspreche, dann sinken meine Chancen drastisch von der gezielten Zielgruppe überhaupt wahrgenommen zu werden. Machen Sie nicht den gleichen Fehler. 

Für diejenigen, die sich jetzt sicherlich darüber ärgern werden, dass sie am Projektmanagement Tag nicht meinen Fachvortrag zur Fachkräftegewinnung der Generation Y beiwohnen konnten, habe ich hier nochmals meine Präsentation in einer Slideshare zusammengefasst: 

Alternativ können Sie meine Präsentation auch direkt über Slideshare downloaden.

Ich hoffe ich konnte mit meiner Auswertung der Studie zeigen, wie wichtig Empfehlungen sind. Egal ob durch Freunde, Bekannte oder Familie oder direkt über Personaler und Geschäftsführer - die Empfehlung ist unbestreitbar einer der wichtigsten Kanäle. Ich denke hierin hat der Empfehlungsbund seine Sonderstellung. Wir sind die Einzigen, die die Geschwindigkeit mit der sich Informationen über Mund-zu-Mund Propaganda verbreiten nicht unterschätzen. Und wir sind wohl die Einzigen, die den Versuch starten gezielt diese Form des Marketings für unsere Kunden zu professionalisieren.  



Dieser Blogbeitrag erschien erstmals auf itsax.de.