Hitzebelastung in Städten reduzieren: Dresden und Erfurt werden zu Reallaboren

Dienstag, 14. November 2017, 13:25 Uhr
Steigende Hitzebelastung ist eine der anerkanntesten und folgenreichsten Wirkungen des Klimawandels vor allem in Großstädten und stark verdichteten Quartieren. Ziel des Projektes ist die Erforschung und Implementierung von innovativen, sozial gerechten und akzeptierten Anpassungsmaßnahmen, die die thermischen Belastungen in Gebäuden und Freiräumen auf Quartiersebene reduzieren sollen. Beispielquartiere in den Städten Dresden und Erfurt dienen dabei als Reallabore. Hier werden die Perspektiven der Bewohner und der Akteure aus Gebäudewirtschaft und Stadtentwicklung mit den Kompetenzen der wissenschaftlichen Partner zusammengebracht. Es wird den Fragen nachgegangen, wie die Lebensqualität in den Quartieren erhalten und verbessert kann, wie die Anpassung von Gebäuden sozial gerecht vorgenommen werden kann und wie städtische Freiräume effizient weiterentwickelt werden können. Der inter- und transdisziplinär zusammengesetzte Forschungsverbund soll bestehende Zielkonflikte thematisieren, die Akzeptanz von Klimaanpassungsmaßnahmen erhöhen und Umsetzungsbarrieren abbauen. Damit leistet er einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultäten Bauingenieurwesen/Architektur und Maschinenbau sind an dem Verbundprojekt beteiligt. Das Teilprojekt der HTW Dresden wird mit rund 220.000€ Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Stefanie Kunze wird sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin schwerpunktmäßig baukonstruktiven und haustechnischen Anpassungsmaßnahmen an hitzesensitiven Gebäuden widmen. Sie wird dabei von Prof. Jens Bolsius, Professor für Bauphysik/Bauklimatik und Raumlufttechnik, und Prof. Thomas Naumann, Professor für Baukonstruktion, begleitet. Kontakt Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur Stefanie Kunze stefanie.kunze@htw-dresden.de

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